6.000 Jahre Gold: die Geschichte von Glanz und Glück

Gold ist das begehrteste Edelmetall der Menschheit und fasziniert uns seit jeher. In ihrer langen Geschichte haben sich Goldmünzen immer wieder tiefgreifend gewandelt. Eines ist aber bis heute geblieben: Sie gelten als stabile Wertsicherung und sind als Sammler- und Anlagemünzen enorm wertvoll. Lassen Sie uns einen Blick in die historische Entwicklung von Goldmünzen werfen.

Die Anfänge in Lydien

Die ersten Münzen wurden bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. hergestellt und geprägt. Schon vorher wurde Gold für Tauschgeschäfte verwendet, doch die vielfältigen Formen und Legierungen erschwerten den Handel. Im Königreich Lydien wurden daher Gewicht und Größe der Münzen zentral festgelegt und als Währung bestimmt. Kurzum: Die ersten einheitlichen Goldmünzen waren entstanden. 

Münzen im Römischen Reich

Um 225 v. Chr. übernahm schließlich auch das Römische Reich die Goldmünze als Währung, die sich bis ins 12. Jahrhundert in Europa zur Leitwährung entwickelte. Da Goldmünzen in Europa allerdings selten und teuer waren, bevorzugte man im Mittelalter Silber als Münzprägung. Das änderte sich erst mit dem Ausbau des Fernhandels, als in Florenz die ersten Florentiner Gulden geprägt wurden.

Goldmünzen als Symbol für den Geschichte von Gold
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Die Mark-Währung in Deutschland

Es dauerte aber noch einige Zeit, bis Goldmünzen endgültig im Geldumlauf angekommen waren. Erst im 19. Jahrhundert galt im Zahlungsverkehr der Goldstandard, sodass sich beispielsweise auch Währungsbehörden dazu verpflichteten, Banknoten gegen Goldmünzen einzutauschen. So erhielt die Goldmünze im Jahre 1871 mit der einheitlichen Mark-Währung auch in Deutschland Einzug. Auf der Münze waren verschiedene Monarchen der Kaiserzeit sowie das Stadtwappen des jeweiligen Bundesstaates zu sehen – bis heute ein Kennzeichen, das die Mark zu einer beliebten Sammlermünze macht. 

Das Ende der Goldmünzen im Zahlungsverkehr

Die Goldmünze als Zahlungsmittel im Geldumlauf fand mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 ihr jähes Ende. Zu dieser Zeit setzte ein Großteil der Zentralbanken ihre Einlösungsverpflichtung für Papiergeld aus. Damit verschwand die Goldmünze aus dem Geldumlauf und konnte nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet werden. Erst rund 50 Jahre später erfüllte die Goldmünze einen neuen Zweck: Sie wurde als Anlage verwendet. Die erste Anlagemünze wurde 1967 geprägt und ist bis heute die bekannteste und beliebteste Goldmünze: der südafrikanische Krügerrand, international auch unter der Bezeichnung Krugerrand bekannt. Seither werden in vielen weiteren Ländern Goldmünzen geprägt. Zu den bekanntesten zählen der kanadische Maple Leaf, der US-amerikanische American Eagle und der österreichische Wiener Philharmoniker. 

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