Diamantschliffe: Diese Arten gibt es

Diamanten sind das wohl stilvollste, edelste und auch teuerste Schmuckstück der Welt. Seit Tausenden von Jahren schmücken sie Frauen und auch Männer. Ob als Kettenanhänger um den Hals, funkelnde Ohrstecker oder als Verzierung auf einer geschmackvollen Armbanduhr – Diamanten sind aus der Schmuckwelt nicht wegzudenken. Es gibt die aus Kohlenstoff bestehenden Steine in allen Formen und Farben. Was es mit den verschiedenen Schliffen auf sich hat und wo Sie Diamanten und Gold verkaufen können, erklären wir von der AGR-Sontheimer GmbH in diesem Artikel.

Was bedeutet Diamantschliff?

Der Diamantschliff bestimmt die Form des Diamanten, weswegen Form und Schliff oft synonym verwendet werden. Es besteht aber eine Unterscheidung: Während die Diamantform das geometrische Erscheinungsbild des Diamanten meint, ist mit Diamantschliff die Beschaffenheit der Facetten des Diamanten gemeint, also wie das Licht vom Diamanten gebrochen wird. Durch den Schliff wird die Anzahl der Facetten und damit auch die Form des Diamanten festgelegt. Diamanten werden geschliffen, um durch die entstehende Brechung des Lichts ihren Glanz und ihr Funkeln zu erhöhen. Je höher die Farbstufe und die Reinheit des Diamanten, desto mehr Glanz kann aus dem Diamanten herausgeholt werden.

Geschliffener Diamant auf braunen Hintergrund
© Andrey Stratilatov – stock.adobe.com

Welche unterschiedlichen Arten von Diamantschliffen gibt es?

Es existieren vielfältige Arten von Diamantschliffen. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Diamantschliffe mit einer kurzen Beschreibung ihres Aussehens aufgeführt:

  • Brillant: klassisch, kreisrund, 57 Facetten
  • Prinzessinenschliff: quadratisch, besonders glänzend
  • Smaragdschliff: achteckiger Stufenschliff mit abgerundeten Ecken und Pavillon, wie eine Treppe
  • Kissenschliff: große Facetten, quadratisch mit abgerundeten Ecken, weiche Konturen
  • Herzform: zwei tropfenförmige Diamanten aneinander, symmetrische Kurven
  • Radiantschliff: quadratisch oder rechteckig mit abgerundeten Ecken
  • Ovaler Schliff: zwischen rund und tropfenförmig
  • Marquise-Schliff: lang und schmal mit spitzen Enden
  • Tropfenförmiger Diamant: lang mit einer spitzen Unterseite, wie eine Träne
  • Asscher-Schliff: quadratisch mit rechteckig geschliffenen Seiten
  • Trillion-Schliff: drei gleichlange Seiten (dreieckig)
  • Cabochon: kuppelförmig
  • Baguetteschliff: 14 Facetten in einem langen Rechteck

Welche Eigenschaften haben die verschiedenen Schliffe und welche sind am hochwertigsten?

Es gibt Diamantschliffe, die besonders verbreitet sind. Der Prinzessinenschliff zählt dazu. Seine Facetten verlaufen sowohl sternförmig als auch parallel, weshalb Diamanten dieses Schliffs besonders schön glänzen und sich zum Beispiel größter Beliebtheit für Verlobungsringe erfreuen. Der Klassiker unter den Diamantschliffen ist allerdings der Brillant, weil er eine gut integrierbare Form hat, hochwertig aussieht und eine hohe Brillanz aufweist. Hochwertig ist dieser Schliff auch deshalb, weil durch die runde Form relativ viel des ursprünglichen Materials verloren geht. 

Der Asscher-Schliff hingegen ist sehr selten. Dafür zeugt er von Originalität und hat ein unverwechselbares Aussehen, das allerdings eine besonders große Reinheit des Diamanten erfordert. Besonders schwierig zu schleifen ist aufgrund der erforderlichen Symmetrie die Herzform. Welche Schliffe am hochwertigsten sind, ist daher schwierig zu sagen. Es gibt verbreitete und seltenere Schliffe und der Wert eines Diamanten bemisst sich vor allem an der Größe und Reinheit und weniger nach dem gewählten Schliff. Ausschlaggebend beim Schliff ist nicht der Stil, sondern vielmehr die Präzision, die Symmetrie und die Politur. Wir von der AGR-Sontheimer GmbH haben Expertenwissen über alle Schliffarten und nehmen gerne vor dem Ankauf eine Bewertung Ihrer Schmuckstücke vor.